Marketing-Glossar. Jargon, in Klartext übersetzt.

Dieses Marketing-Glossar erklärt 68 Fachbegriffe aus der Arbeit von Maze & Friends, der Marketing-Agentur aus Wien: von Imagefilm und Employer Branding über KI-Sichtbarkeit und SEO bis zu Tracking, Performance Marketing und E-Mail. Jede Definition beantwortet im ersten Satz, was ein Begriff bedeutet. Danach folgt, worauf es in der Praxis ankommt und wo du mehr dazu findest.

Stand: Oktober 2026 · 68 Begriffe in 8 Themen

01 · 9 Begriffe

Film & Content.

Bewegtbild für Marke, Vertrieb und Recruiting: die Begriffe von der Planung bis zur Schnittfassung.

Alle Themen

Imagefilm (Imagevideo)

Ein Imagefilm ist ein kurzer Film, der ein Unternehmen als Ganzes vorstellt: seine Haltung, seine Menschen und seine Arbeit. Anders als ein Werbespot verkauft er kein einzelnes Produkt, er baut Vertrauen auf, und zwar dort, wo Entscheidungen fallen: auf der Website, im Vertrieb, auf Messen und im Recruiting, oft ergänzt um kurze Schnittfassungen für Social Media.

Mehr dazuAuf der Seite Imagefilm & Videoproduktion zeigen wir, wie wir Imagefilme konzipieren und drehen.

Unternehmensfilm (Firmenfilm)

Unternehmensfilm ist der Sammelbegriff für alle Filme, die ein Unternehmen über sich selbst produziert. Dazu zählen Imagefilm, Recruiting-Video, Produktfilm, Messefilm und Kundenstimmen im Video. Der Begriff allein verrät noch kein Ziel. Ob ein Film Vertrauen aufbauen, Bewerbungen bringen oder ein Produkt erklären soll, entscheidet erst das Konzept.

Mehr dazuIn unserem Ratgeber Imagefilm-Agentur finden steht, wie du die passende Produktion findest.

Markenfilm

Ein Markenfilm erzählt die Geschichte und das Gefühl einer Marke, meist mit wenig Fakten und viel Bildsprache. Er steht dem Werbespot näher als der klassische Imagefilm, lebt von einer klaren Idee statt von einer Firmenpräsentation und spielt seine Stärke dort aus, wo Menschen eine Marke wählen, weil sie sich mit ihr identifizieren.

Mehr dazuWo die Grenze zum Werbevideo verläuft, zeigt der Ratgeber Imagevideo oder Werbevideo.

Event Content

Event Content sind Videos, Fotos und Clips, die bei einer Veranstaltung entstehen und danach weiterarbeiten. Dazu gehören Aftermovie, Interviews mit Sprechern, Kurzclips für Social Media und Bilder für Presse und Vertrieb. Geplant wird er vor dem Event, damit am Tag selbst alle wichtigen Momente im Kasten sind. Die Veranstaltung ist am Abend vorbei, ihr Content noch lange nicht.

Mehr dazuAuf der Seite Event Content steht, wie wir Messen, Konferenzen und Firmenevents begleiten.

Aftermovie (Event-Recap)

Ein Aftermovie ist ein kurzer Film, der eine Veranstaltung nach ihrem Ende zusammenfasst. Er zeigt Stimmung, Programm und Publikum und dient als Beweis für das nächste Mal, wenn es um Tickets, Sponsoren und Aussteller geht. Ein gutes Aftermovie ist geplant, bevor die erste Kamera läuft.

Mehr dazuWie du ein Aftermovie über den Tag hinaus nutzt, steht im Ratgeber Aftermovie und Event-Recap.

Recruiting-Video

Ein Recruiting-Video zeigt Bewerberinnen und Bewerbern, wie die Arbeit in einem Unternehmen wirklich aussieht, erzählt von echten Mitarbeitenden statt von Schauspielern. Es beantwortet die Fragen, die vor einer Bewerbung offen sind, etwa nach dem Team und dem Alltag, und läuft auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen und in Social-Recruiting-Kampagnen.

Mehr dazuWie daraus Bewerbungen werden, erklärt der Ratgeber Recruiting-Video.

Storyboard

Ein Storyboard ist die gezeichnete oder fotografierte Abfolge der geplanten Einstellungen eines Films, Bild für Bild. Es zeigt vor dem Dreh, was zu sehen sein wird, aus welchem Winkel und in welcher Reihenfolge. Damit stimmen Kunde, Regie und Kamera ab, bevor ein Drehtag Geld kostet. Dann passieren Überraschungen auf dem Papier statt am Set.

B-Roll (Schnittbilder)

B-Roll nennt man ergänzende Aufnahmen, die über Interviews oder Sprechertext geschnitten werden: Hände bei der Arbeit, Details eines Produkts, Räume, Menschen im Gespräch. Sie zeigen, wovon gerade gesprochen wird. Erst so wird aus einem Interview ein Film. Wer beim Dreh zu wenig davon aufnimmt, merkt es spätestens im Schnitt.

Cutdown (Schnittfassung)

Ein Cutdown ist eine gekürzte Schnittfassung eines längeren Films, zugeschnitten auf einen bestimmten Kanal oder ein Format. Typisch sind kurze Anzeigenversionen oder Fassungen im Hochformat für Reels und Stories. Aus einem Drehtag entstehen so viele Varianten statt eines einzigen Films. Am besten plant man sie bereits im Konzept, damit die passenden Bilder gedreht werden.

Mehr dazuWie aus einem Dreh Inhalte für viele Kanäle werden, zeigt die Seite Content Marketing.

02 · 8 Begriffe

Marke & Employer Branding.

Wie eine Marke aussieht, wofür sie steht und warum gute Leute bei ihr arbeiten wollen.

Alle Themen

Corporate Design (CD)

Corporate Design ist das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und die Regeln, nach denen sie kombiniert werden. Es sorgt dafür, dass eine Marke auf Website, Visitenkarte, Messestand und in Social Media sofort wiedererkannt wird, und bildet den sichtbaren Teil der Corporate Identity.

Mehr dazuBei Maze & Friends entstehen Logos und Corporate Designs im eigenen Team, mehr dazu auf der Seite Branding & Corporate Design.

Corporate Identity (CI)

Corporate Identity ist das Selbstverständnis eines Unternehmens und die Art, wie es nach innen und außen auftritt: Haltung, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild. Für Außenstehende sichtbar wird davon zuerst das Corporate Design. Die Identität reicht weiter, bis zum Ton am Telefon und zur Art, wie Führungskräfte über ihr Unternehmen sprechen.

Mehr dazuIn unserem Ratgeber Branding in sechs Phasen steht, wie Positionierung und Erscheinungsbild zusammenfinden.

Styleguide (Brand Guidelines, Markenhandbuch)

Ein Styleguide ist das Regelwerk einer Marke: wie Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Tonalität eingesetzt werden und wie nicht. Er macht das Corporate Design für alle nutzbar, die Inhalte erstellen, von der eigenen Marketingabteilung bis zur Druckerei. Ohne Styleguide verwässert jede Marke, Auftrag für Auftrag.

Rebranding (Markenrelaunch)

Rebranding ist die Erneuerung einer bestehenden Marke, von der Auffrischung des Logos bis zur neuen Positionierung mit neuem Namen. Anlässe sind etwa ein verändertes Angebot, eine Fusion, eine neue Zielgruppe oder ein Auftritt, der nicht mehr zur Qualität der Arbeit passt. Ein gutes Rebranding nimmt bestehende Kunden mit, statt sie zu verwirren.

Mehr dazuGründe und Ablauf erklärt unser Ratgeber Rebranding: Definition, Gründe und Ablauf.

Employer Branding (Arbeitgebermarke)

Employer Branding ist der gezielte Aufbau einer Arbeitgebermarke, also des Bildes, das Fachkräfte von einem Unternehmen als Arbeitgeber haben. Es beginnt bei der Frage, warum gute Leute bleiben, übersetzt die Antwort in Karriereseite, Recruiting-Videos, Stellenanzeigen und Social Media und zielt auf passende Bewerbungen und Mitarbeitende, die länger bleiben.

Mehr dazuAuf der Seite Employer Branding zeigen wir, wie wir Arbeitgebermarken aufbauen.

Employer Value Proposition (EVP, Arbeitgeberversprechen)

Die Employer Value Proposition, kurz EVP, ist das Kernversprechen eines Arbeitgebers: was Mitarbeitende hier bekommen, das sie anderswo so nicht finden. Sie verbindet Handfestes wie Gehalt und Arbeitszeit mit Kultur, Entwicklung und Sinn. Eine glaubwürdige EVP entsteht in Gesprächen mit dem eigenen Team und selten im Konferenzraum der Geschäftsführung.

Mehr dazuDen Weg von der EVP zur Arbeitgebermarke beschreibt der Ratgeber Employer Branding verständlich erklärt.

Karriereseite (Karrierewebsite)

Die Karriereseite ist der Bereich einer Website, der sich an Bewerberinnen und Bewerber richtet. Sie zeigt offene Stellen, Einblicke ins Team, Benefits und den Ablauf der Bewerbung. Viele Recruiting-Kampagnen führen am Ende genau dorthin. Damit aus Besuchern Bewerbungen werden, muss sie Fragen ehrlich beantworten und die Bewerbung auch am Handy in wenigen Schritten möglich machen.

Mehr dazuWas auf eine gute Karriereseite gehört, steht im Ratgeber Karriereseite optimieren.

Social Recruiting

Social Recruiting bedeutet, Fachkräfte über soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook oder LinkedIn zu gewinnen, meist mit bezahlten Anzeigen. Es erreicht auch Menschen, die gerade nicht aktiv suchen und keine Jobbörse öffnen. Funktionieren kann das nur mit echten Einblicken und einer Bewerbung, die am Handy schnell erledigt ist.

Mehr dazuWie das in der Praxis aussieht, erklärt der Ratgeber Social Recruiting.

03 · 6 Begriffe

Personal Branding & LinkedIn.

Begriffe für alle, deren Name selbst eine wichtige Suchanfrage ist.

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Personal Branding (Personenmarke)

Personal Branding ist der bewusste Aufbau des öffentlichen Profils einer Person, damit sie für ein Thema bekannt ist und gezielt angefragt wird. Bei Foundern, Geschäftsführern und Experten zahlt es auf Vertrauen ein, denn viele kaufen lieber bei jemandem, dessen Denken sie bereits kennen. Gebaut wird das Profil vor allem auf LinkedIn, mit Video, Foto und Beiträgen in eigener Stimme.

Mehr dazuAuf der Seite Personal Branding & LinkedIn zeigen wir, wie wir Expertenmarken aufbauen.

Thought Leadership (Vordenkerschaft)

Thought Leadership heißt, mit eigenen, gut begründeten Standpunkten als Referenz für ein Fachthema wahrgenommen zu werden. Die Grundlage sind Wissen und Erfahrung, die andere so nicht haben, sichtbar gemacht in Beiträgen, Vorträgen, Interviews oder Studien. Wer nur wiederholt, was alle sagen, ist präsent, aber kein Vordenker.

Mehr dazuWie du das auf LinkedIn angehst, erklärt der Ratgeber Thought Leadership auf LinkedIn.

LinkedIn Thought Leader Ads

LinkedIn Thought Leader Ads sind Anzeigen, mit denen ein Unternehmen Beiträge einzelner Personen bezahlt verbreitet. Der Beitrag erscheint weiter unter dem Namen der Person und wirkt dadurch persönlicher als eine Anzeige der Unternehmensseite. Laut LinkedIn lassen sich so Beiträge von Mitarbeitenden, Branchenexperten, Kunden oder Creatorn bewerben.

Mehr dazuIn unserem Ratgeber Personal Branding für B2B-Entscheider steht, wie Anzeigen und Expertenmarke zusammenpassen.

Ghostwriting (LinkedIn-Ghostwriting)

Ghostwriting bedeutet, dass jemand Texte schreibt, die unter dem Namen einer anderen Person erscheinen, etwa LinkedIn-Beiträge, Reden oder Fachartikel. Gutes Ghostwriting holt die Gedanken in Interviews ab und bringt sie in die Stimme der Person. Meinungen erfindet es nicht. Ob ein Beitrag wirkt, hängt an der Substanz dahinter.

Mehr dazuKosten und Nutzen vergleicht unser Ratgeber LinkedIn-Ghostwriter.

Corporate Influencer

Corporate Influencer sind Mitarbeitende, die in sozialen Netzwerken als Gesicht ihres Unternehmens auftreten und dort über Arbeit, Fachthemen und Werte sprechen. Ihre Beiträge erreichen oft andere Menschen als die Unternehmensseite und wirken glaubwürdiger, weil eine Person spricht und keine Marke. Ein solches Programm lebt von Freiwilligkeit und klaren Spielregeln.

Mehr dazuCorporate Influencer verbinden Personal Branding mit Employer Branding.

Social Selling

Social Selling ist Vertrieb über soziale Netzwerke: Verkäuferinnen und Verkäufer bauen auf LinkedIn Beziehungen auf, teilen Fachwissen und sprechen Interessenten an, wenn es passt. Das macht viele Gespräche wärmer, weil der Kontakt dich bereits kennt. Grundlage ist ein Profil, das Kompetenz zeigt, bevor jemand zum Telefon greift.

Mehr dazuWie du Leads ohne Kaltakquise gewinnst, zeigt der Ratgeber B2B-Leads generieren.

04 · 11 Begriffe

KI-Sichtbarkeit & GEO.

Wie Marken in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Googles KI-Antworten vorkommen und wie man das misst.

Alle Themen

KI-Sichtbarkeit (AI Visibility)

KI-Sichtbarkeit beschreibt, wie oft und wie eine Marke in den Antworten von KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Perplexity, Copilot oder Googles Übersicht mit KI vorkommt. Gemessen wird, ob sie genannt, empfohlen oder als Quelle verlinkt wird und in welchem Zusammenhang. Die KI empfiehlt, wen sie kennt.

Mehr dazuAuf der Seite KI-Sichtbarkeit (GEO) zeigen wir, wie wir KI-Sichtbarkeit aufbauen und messen.

Generative Engine Optimization (GEO)

Generative Engine Optimization, kurz GEO, ist die Optimierung von Inhalten und Marke dafür, dass KI-Systeme sie in ihren Antworten nennen und als Quelle zitieren. Der Begriff stammt aus einer Forschungsarbeit von 2023. GEO baut auf SEO auf und ergänzt es um zitierfähige Inhalte, eine eindeutig beschriebene Marke und Erwähnungen auf Seiten, denen KI-Systeme vertrauen.

Mehr dazuDie lange Fassung steht im Ratgeber Generative Engine Optimization erklärt.

Answer Engine Optimization (AEO)

Answer Engine Optimization, kurz AEO, richtet Inhalte darauf aus, dass Suchmaschinen und Assistenten sie als direkte Antwort ausspielen. Das kann ein hervorgehobenes Snippet sein, eine Antwort per Sprachassistent oder ein Absatz in einer KI-Antwort. Die Frage oder der Begriff steht als Überschrift, der erste Satz beantwortet sie vollständig, Details folgen danach. Dieses Glossar ist nach genau dieser Regel gebaut.

Mehr dazuWie AEO, GEO und SEO zusammenhängen, erklärt der Ratgeber Warum GEO auf SEO aufbaut.

Large Language Model (LLM, Sprachmodell)

Ein Large Language Model, kurz LLM, ist ein KI-Modell, das mit sehr großen Textmengen trainiert wurde und Sprache verstehen und erzeugen kann. LLMs stecken hinter Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Copilot. Für Marken zählt, was ein Modell aus dem Training über sie weiß und welche aktuellen Quellen es bei einer Websuche heranzieht.

Übersicht mit KI (AI Overviews, KI-Übersicht)

Die Übersicht mit KI, international AI Overviews, ist eine von Google erzeugte Zusammenfassung, die bei manchen Suchanfragen über den klassischen Ergebnissen erscheint. Sie bündelt Antworten aus mehreren Quellen und verlinkt einige davon. Laut Google gelten für die Aufnahme dieselben Grundlagen wie für SEO, zusätzliche Anforderungen gibt es nicht.

Mehr dazuOb deine Marke dort auftaucht, messen wir im Rahmen der KI-Sichtbarkeit.

KI-Modus (AI Mode)

Der KI-Modus ist ein eigener Suchbereich von Google, in dem Nutzer komplexe Fragen im Dialog stellen und eine ausführliche KI-Antwort mit Links erhalten. Laut Google zerlegt das System eine Frage dabei in mehrere Teilsuchen, das sogenannte Query Fan-out. Seiten, die Teilfragen eines Themas sauber beantworten, können so zur Quelle werden.

LLM-Listing

Ein LLM-Listing ist die namentliche Nennung einer Marke in der Antwort eines Sprachmodells. Typisch ist eine Frage wie die nach einer Agentur in Wien, auf die ChatGPT mehrere Anbieter aufzählt. Ob eine Marke dort steht, hängt davon ab, was das Modell über sie weiß und welche Quellen es findet: Website, Verzeichnisse, Bewertungen, Presse. Gemessen wird das mit einer Prompt-Set-Messung.

Mehr dazuWie B2B-Unternehmen in solche Antworten kommen, zeigt der Ratgeber GEO für B2B.

llms.txt

Die llms.txt ist eine Textdatei im Stammverzeichnis einer Website, die Sprachmodellen in Markdown erklärt, worum es auf der Website geht und welche Seiten wichtig sind. Sie ist ein öffentlicher Vorschlag und kein verbindlicher Standard. Ob KI-Anbieter sie beim Antworten auswerten, ist nicht belegt. Sie kostet wenig, ersetzt aber keine guten Inhalte.

Mehr dazuUnsere eigene Datei liegt unter mazenfriends.agency/llms.txt.

Entität (Entity)

Eine Entität ist für Suchmaschinen und KI-Systeme ein eindeutig bestimmbares Ding mit festen Eigenschaften und Beziehungen, etwa ein Unternehmen, eine Person oder ein Ort. Google führt solche Entitäten im Knowledge Graph. Je eindeutiger deine Marke beschrieben ist, über strukturierte Daten, Wikidata und einheitliche Angaben im Netz, desto sicherer ordnen Maschinen sie zu.

Zitierfähigkeit (Citability)

Zitierfähigkeit heißt, dass ein Inhalt so gebaut ist, dass eine KI ihn als Quelle übernehmen und verlinken kann. Dazu gehören eine direkte Antwort im ersten Satz, belegte Fakten mit Datum, ein erkennbarer Autor und Absätze, die auch einzeln verständlich sind, weil KI-Systeme oft nur einen einzelnen Abschnitt herausgreifen. Eine Seite, die erst nach drei Absätzen zur Sache kommt, macht es Maschinen unnötig schwer.

Mehr dazuAuf der Seite Content Marketing steht, wie wir Inhalte für Menschen und Maschinen schreiben.

Prompt-Set-Messung

Eine Prompt-Set-Messung prüft die KI-Sichtbarkeit einer Marke mit einer festen Liste typischer Fragen, die regelmäßig in mehreren KI-Assistenten gestellt werden. Ausgewertet wird, ob die Marke genannt, empfohlen oder verlinkt wird und welche Mitbewerber und Quellen auftauchen. Weil KI-Antworten schwanken, zählt der Verlauf über mehrere Messungen mehr als ein einzelner Treffer.

Mehr dazuMethode und Werkzeuge erklärt der Ratgeber KI-Sichtbarkeit messen.

05 · 9 Begriffe

SEO & Content.

Gefunden werden bei Google, mit Inhalten, die echte Fragen beantworten.

Alle Themen

SEO (Suchmaschinenoptimierung, Search Engine Optimization)

SEO, kurz für Suchmaschinenoptimierung, umfasst alles, womit eine Website in den unbezahlten Ergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen besser gefunden wird. Dazu gehören saubere Technik, Inhalte, die Suchfragen wirklich beantworten, und Verweise von anderen Websites. Am Ende zählen die Anfragen, die über die Suche kommen, und weniger die Platzierung allein.

Mehr dazuUnser Vorgehen beschreibt die Seite SEO (Suchmaschinenoptimierung).

Local SEO (Lokale SEO)

Local SEO ist Suchmaschinenoptimierung für Suchanfragen mit Ortsbezug, etwa „Videoproduktion Wien“ oder „Steuerberater in der Nähe“. Im Mittelpunkt stehen das Google Unternehmensprofil, Bewertungen, einheitliche Firmendaten in Verzeichnissen und Seiten, die den Ort klar nennen, und für Dienstleister mit festem Einzugsgebiet ist das meist der naheliegende Start.

Mehr dazuÜber Maps, Bewertungen und KI-Suche schreibt unser Ratgeber Lokale SEO in Graz.

Google Unternehmensprofil (Google Business Profile, Google My Business)

Das Google Unternehmensprofil, früher Google My Business, ist der kostenlose Firmeneintrag, der in Google Maps und neben den Suchergebnissen erscheint. Er zeigt Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Bei lokalen Suchanfragen ist das oft das Erste, was Interessenten von einem Unternehmen sehen. Vollständige Angaben, aktuelle Fotos und beantwortete Bewertungen machen hier den Unterschied.

Suchintention (Search Intent)

Die Suchintention ist das Ziel hinter einer Suchanfrage, also ob jemand etwas wissen, eine bestimmte Seite finden, Angebote vergleichen oder direkt kaufen will. Google zeigt die Ergebnisse, die diese Absicht am besten treffen, und deshalb rankt eine Seite nur dauerhaft, wenn ihr Inhalt zur Intention passt, egal wie oft das Suchwort darin vorkommt.

E-E-A-T

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google beschreibt damit in seinen Hinweisen zu hilfreichen Inhalten, woran gute Inhalte zu erkennen sind. Ein einzelner Rankingfaktor ist E-E-A-T nicht. Es ist ein Maßstab dafür, wer schreibt, woher das Wissen stammt und warum man dem Inhalt glauben kann.

Strukturierte Daten (JSON-LD, Schema-Markup)

Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Angaben im Code einer Seite, die Suchmaschinen sagen, was ein Inhalt ist, etwa ein Unternehmen, ein Artikel oder eine Veranstaltung. Das Vokabular liefert schema.org, als Format empfiehlt Google JSON-LD. Auch diese Seite beschreibt jeden Begriff zusätzlich als DefinedTerm.

FAQPage (FAQ-Schema)

FAQPage ist ein Typ strukturierter Daten von schema.org, der eine Seite mit Fragen und Antworten maschinenlesbar auszeichnet. Seit August 2023 zeigt Google die aufklappbaren FAQ-Ergebnisse nur noch für bekannte Behörden- und Gesundheitswebsites (Google Search Central). Entfernen musst du die Auszeichnung laut Google nicht, und für Maschinen bleibt die Gliederung in Frage und Antwort eindeutig lesbar.

Content Marketing (Inhaltsmarketing)

Content Marketing gewinnt Kunden mit hilfreichen Inhalten statt mit direkter Werbung, etwa mit Ratgebern, Videos, Fallstudien oder Newslettern, die echte Fragen beantworten. Es wirkt langsamer als eine Anzeige, dafür bleibt ein guter Inhalt lange auffindbar. Wirksam wird er, wenn er aus dem Wissen des eigenen Unternehmens kommt, denn Allgemeinplätze schreibt inzwischen jede KI.

Mehr dazuUnser Ansatz: Content Marketing.

Pillar-Seite (Pillar Page, Themenseite)

Eine Pillar-Seite ist eine ausführliche Übersichtsseite zu einem Kernthema, die auf mehrere vertiefende Artikel verweist und von ihnen zurück verlinkt wird. Zusammen bilden sie ein Themencluster, das Suchmaschinen und KI-Systemen zeigt, dass eine Website ein Thema in der Breite abdeckt; fehlen die Links in beide Richtungen, bleibt es eine lange Seite ohne Cluster.

06 · 10 Begriffe

Website & Tracking.

Die Technik hinter einer Website, die Anfragen bringt und sie sauber zählt.

Alle Themen

Webflow

Webflow ist eine Plattform, auf der Websites visuell gestaltet, über ein eingebautes CMS gepflegt und direkt gehostet werden. Gestaltet wird frei im Browser, Texte und Bilder pflegt das Team später selbst im Editor, ohne das Layout zu verschieben. Auch diese Website läuft auf Webflow.

Mehr dazuWann Webflow die bessere Wahl ist, vergleicht der Ratgeber WordPress oder Webflow.

Core Web Vitals

Core Web Vitals sind drei Kennzahlen von Google, die das Nutzungserlebnis einer Seite messen. Sie erfassen die Ladezeit des größten Elements (LCP), die Reaktion auf Eingaben (INP) und die Stabilität des Layouts (CLS). Als gut gelten laut web.dev ein LCP bis 2,5 Sekunden, ein INP bis 200 Millisekunden und ein CLS bis 0,1. Wichtiger als jede Kennzahl bleibt der Inhalt.

Mehr dazuAuf der Seite Webdesign & Websites steht, wie wir Websites bauen.

Conversion-Tracking

Conversion-Tracking misst, welche Besucher eine gewünschte Aktion ausführen, etwa eine Anfrage senden, einen Termin buchen oder kaufen, und über welchen Kanal sie kamen. Erst damit lässt sich sagen, welche Anzeige, welcher Beitrag oder welche Seite Ergebnisse bringt. Ohne sauberes Tracking optimiert jede Kampagne auf Vermutungen.

Mehr dazuWie wir Tracking einrichten, zeigt die Seite Website & Tracking.

GA4 (Google Analytics 4)

GA4, kurz für Google Analytics 4, ist das aktuelle Analysewerkzeug von Google und Nachfolger von Universal Analytics. Es erfasst alles als Ereignis, vom Seitenaufruf bis zur Formularanfrage, und zeigt, woher Besucher kommen und was sie tun. Erst wenn die wichtigen Ereignisse als Schlüsselereignisse markiert und Einwilligungen sauber berücksichtigt sind, wird es aussagekräftig.

Mehr dazuDie häufigsten Fehler beim Einrichten nennt der Ratgeber GA4 einrichten.

Schlüsselereignis (Key Event)

Ein Schlüsselereignis ist in GA4 ein Ereignis, das als besonders wichtig für das Geschäft markiert ist, etwa eine abgesendete Anfrage oder ein gebuchter Termin. Früher hießen diese Ereignisse auch in GA4 Conversions. Google hat sie umbenannt, um sie von den Conversions in Google Ads zu trennen (Google-Hilfe).

Google Tag Manager (GTM)

Der Google Tag Manager, kurz GTM, ist ein kostenloses Werkzeug von Google, um Tracking-Codes zentral zu verwalten. Statt den Code der Website anzufassen, legst du dort fest, wann GA4, Google Ads oder das Meta-Pixel ausgelöst werden, etwa erst nach einer Einwilligung. Das macht Tracking schneller änderbar und besser prüfbar.

Server-Side Tracking (serverseitiges Tracking)

Beim Server-Side Tracking laufen Messdaten zuerst über einen eigenen Server, bevor sie an Dienste wie GA4, Google Ads oder Meta weitergehen. Die Messung wird dadurch robuster gegenüber Einschränkungen im Browser, und du behältst die Kontrolle darüber, welche Daten das Haus verlassen. Eine Einwilligung ersetzt es nicht. Die DSGVO gilt genauso.

Mehr dazuNutzen und Datenschutz erklärt der Ratgeber Server-Side Tracking.

Conversions API (CAPI, Meta Conversions API)

Die Conversions API, kurz CAPI, ist eine Schnittstelle von Meta, über die Ereignisse wie Anfragen oder Käufe direkt vom Server an Meta gehen. Sie ergänzt das Pixel im Browser, beide laufen meist parallel. Wenn Browser Daten blockieren, bleibt die Messung für Meta Ads damit verlässlicher. Datenschutzrechtlich gelten dieselben Regeln wie für das Pixel.

Mehr dazuFür Google Ads und Meta erklärt das der Ratgeber Conversion Tracking aufsetzen.

UTM-Parameter

UTM-Parameter sind Zusätze am Ende eines Links, die einem Analysewerkzeug wie GA4 sagen, woher ein Besucher kommt, etwa ?utm_source=newsletter&utm_medium=email. Die gebräuchlichsten sind utm_source, utm_medium, utm_campaign, utm_term und utm_content (Google-Hilfe). Einheitlich vergeben, zeigen sie im Bericht genau, welcher Newsletter, Beitrag oder QR-Code Besucher gebracht hat.

07 · 9 Begriffe

Performance Marketing.

Bezahlte Reichweite, gesteuert nach Anfragen und Umsatz.

Alle Themen

Performance Marketing

Performance Marketing ist Online-Werbung, die an messbaren Ergebnissen gesteuert wird, etwa an Anfragen, Buchungen oder Verkäufen statt an Reichweite. Das Budget fließt dorthin, wo Anzeigen nachweislich wirken, und wird laufend umgeschichtet. Voraussetzung ist sauberes Conversion-Tracking, sonst optimiert die Kampagne auf Klicks statt auf Kunden.

Mehr dazuWie wir Kampagnen steuern, zeigt die Seite Performance Marketing.

Meta Ads (Facebook Ads, Instagram Ads)

Meta Ads sind bezahlte Anzeigen auf Facebook, Instagram und weiteren Diensten von Meta, gebucht über den Werbeanzeigenmanager. Ausgespielt werden sie nach Interessen, Verhalten oder eigenen Zielgruppen, etwa an Besucher der Website. Weil Bild und Video dort im Mittelpunkt stehen, eignen sie sich besonders für Marken mit starkem visuellem Auftritt und für Recruiting.

Mehr dazuEin Beispiel aus der Immobilienbranche zeigt der Ratgeber Immobilien Facebook Ads zur Objektakquise.

ROAS (Return on Ad Spend)

ROAS steht für Return on Ad Spend und beschreibt, wie viel Umsatz ein Euro Werbebudget zurückbringt: Umsatz aus Anzeigen geteilt durch Werbekosten. Ein ROAS von 3 bedeutet drei Euro Umsatz pro eingesetztem Euro. Ob sich das rechnet, hängt von der Marge ab, denn ROAS misst Umsatz und keinen Gewinn.

CPL (Cost per Lead)

CPL steht für Cost per Lead und gibt an, was eine einzelne Anfrage im Schnitt kostet. Die Formel lautet: Werbekosten geteilt durch die Zahl der Leads. Über Qualität sagt sie nichts. Ein günstiger Lead, der nie kauft, ist am Ende teurer als ein teurer, aus dem ein Auftrag wird.

Conversion Rate (Konversionsrate)

Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa eine Anfrage senden oder kaufen. Angegeben wird sie in Prozent aller Besucher oder Klicks. Sie zeigt, wie gut eine Seite oder Anzeige aus Aufmerksamkeit Ergebnisse macht, und jede Verbesserung macht die vorhandenen Besucher mehr wert, ohne dass dafür das Werbebudget steigen muss.

Mehr dazuKonkrete Hebel nennt der Ratgeber Conversion-Optimierung für mehr Anfragen.

Lead-Formular (Lead Ads, Sofortformular)

Ein Lead-Formular ist ein Kontaktformular, das sich direkt in einer Anzeige öffnet, ohne Wechsel auf eine Website. Bei Meta heißt es Sofortformular, bei LinkedIn Lead-Gen-Formular. Name und E-Mail-Adresse übernimmt die Plattform oft aus dem Profil. Das senkt die Hürde. Deshalb braucht es gezielte Fragen, damit Qualität ankommt und keine bloße Masse.

Retargeting (Remarketing)

Retargeting, bei Google Remarketing genannt, spricht Menschen mit Anzeigen an, die bereits Kontakt mit einer Marke hatten. Sie haben etwa die Website besucht oder ein Video angesehen. Weil sie das Angebot bereits kennen, reagieren sie meist stärker als Menschen, die zum ersten Mal davon hören. Für Retargeting über die eigene Website braucht es in der EU die Einwilligung der Besucher.

A/B-Test (Split-Test)

Ein A/B-Test vergleicht zwei Varianten einer Anzeige, Seite oder E-Mail, indem jede zufällig einem Teil des Publikums gezeigt wird. Gewonnen hat die Variante, die bei derselben Kennzahl besser abschneidet, etwa mehr Anfragen bringt. Aussagekräftig wird das erst mit genug Daten und wenn sich pro Test nur eine Sache ändert.

08 · 6 Begriffe

E-Mail & Social Media.

Kanäle für die Beziehung zu Kunden, zwischen Posteingang und Feed.

Alle Themen

E-Mail-Marketing (Newsletter-Marketing)

E-Mail-Marketing ist die Kommunikation mit Interessenten und Kunden per E-Mail, vom regelmäßigen Newsletter bis zur automatischen Begrüßungsstrecke. Es gehört zu den wenigen Kanälen, die einem Unternehmen selbst gehören: Die Liste bleibt, auch wenn eine Plattform ihre Regeln ändert. Gemessen wird an Anfragen und Umsatz. Die Öffnungsrate allein sagt wenig.

Mehr dazuAuf der Seite E-Mail-Marketing & Automation steht, wie wir Newsletter und Automationen aufsetzen.

E-Mail-Automation (Marketing Automation)

E-Mail-Automation verschickt E-Mails automatisch, sobald ein bestimmter Auslöser eintritt, etwa eine Anmeldung, ein Download oder ein abgebrochener Warenkorb. Einmal eingerichtet, laufen solche Strecken dauerhaft und erreichen jeden Kontakt im passenden Moment. Marketing Automation ist der Oberbegriff, der neben E-Mail auch die Bewertung von Leads oder Abläufe im CRM umfasst.

Double-Opt-in (DOI)

Double-Opt-in ist ein Anmeldeverfahren in zwei Schritten: Nach der Eintragung in einen Newsletter bestätigt die Person ihre Adresse über einen Link in einer E-Mail. So lässt sich belegen, dass die Einwilligung wirklich von der Inhaberin oder dem Inhaber der Adresse stammt. Die DSGVO verlangt in Art. 7 Abs. 1, dass du eine Einwilligung nachweisen kannst.

Social Media Management

Social Media Management ist die laufende Betreuung von Unternehmenskanälen wie Instagram, LinkedIn oder Facebook. Dazu gehören Planung, Produktion und Veröffentlichung von Beiträgen, Antworten auf Kommentare und die Auswertung. Ziel ist ein regelmäßiger, erkennbarer Auftritt, der zu Anfragen oder Bewerbungen beiträgt. Der Feed vergisst schnell. Deshalb zählt Kontinuität mehr als der einzelne Beitrag.

Mehr dazuWie wir das umsetzen, zeigt die Seite Social Media Management.

Community-Management

Community-Management ist der Dialog mit Menschen, die auf Social-Media-Kanälen kommentieren, Nachrichten schicken oder eine Marke erwähnen. Dazu gehören zügige, freundliche Antworten, der Umgang mit Kritik und das Erkennen von Anfragen, die eigentlich Vertriebschancen sind. Eine gut beantwortete Beschwerde kann Mitlesende mehr überzeugen als ein Werbebeitrag.

Mehr dazuSiehe auch Social Media Marketing.

Redaktionsplan (Content-Kalender)

Ein Redaktionsplan legt fest, welche Inhalte wann auf welchem Kanal erscheinen, mit Thema, Format, Verantwortlichen und Ziel je Beitrag. Er verbindet Anlässe wie Messen, Produktstarts oder Recruiting-Phasen mit wiederkehrenden Formaten. Ein guter Plan lässt Platz für Aktuelles und wird nach Ergebnissen angepasst, nicht nach Gefühl.

Mehr dazuWelche Kanäle im B2B-Geschäft Anfragen bringen, zeigt der Ratgeber Social Media B2B.

Alle Begriffe von A bis Z.

A
B
D
F
G
I
J
K
L
M
N
T
V

Ein Glossar erklärt Begriffe. Wir sagen dir, welche du brauchst.

Im Erstgespräch schauen wir auf deine Ziele und sagen dir offen, welche dieser Begriffe für deine Marke zählen und welche du getrost ignorieren kannst. Danach bekommst du ein Fixangebot.

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